Der Simulierte Mensch

Ein Forschungsraum der Technischen Universität Berlin und der Charité-Universitätsmedizin Berlin

Entwurf für den neuen Forschungsbau "Der Simulierte Mensch". © HDR Düsseldorf

„Der Simulierte Mensch“ (Si-M) ist ein neues Forschungsgebäude welches sich aktuell in der Bauplanung befindet.
Das mit 34 Mio. Euro projektierte Gebäude wird auf dem Gelände „Seestr. 13“ gebaut und soll bis 2023 fertig gestellt werden. Das Baugrundstück liegt direkt angrenzend an den Campus Virchowklinikum der Charité – Universitätsmedizin in Berlin-Wedding und ist gleichzeitig Geburtsort der Biotechnologie der TU Berlin. Das Robert Koch Institut und das Berlin Brandenburg Center for Regenerative Therapies (BCRT) der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind ebenfalls direkte Nachbarn.

Die Initiatoren des Si-M sind Roland Lauster (Leiter des Fachgebiets Medizinische Biotechnologie an der TU Berlin) und Andreas Thiel (Leiter der Arbeitsgruppe Regenerative Immunologie und Altern an der Charité – Universitätsmedizin Berlin). Sie haben 2018 den Forschungsbau beantragt (GG §91b) und vor dem Wissenschaftsrat erfolgreich verteidigt.

In dem Gebäude werden Wissenschaftler*innen aus beiden Institutionen gemeinsam daran arbeiten, die Funktionen menschlicher Zellen und Gewebe mit neuen Technologien der 3D Kultivierung, Multi-Organ-Chips oder des 3D Bioprintings zu simulieren. Im Gegensatz zu bereits bestehenden Kooperationsprojekten soll in dem Gebäude das gemeinsame Entwickeln der Modelle „Seite an Seite“ im gleichen Laborumfeld praktiziert werden. Auf diese Weise können sowohl die Entwicklungen von Organmodellen, gleichzeitig aber auch die technologischen Entwicklungen angepasst und optimiert werden.

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Konzept und Vision
Andreas Thiel und Roland Lauster präsentieren das Architekturmodell des neuen Forschungsbaus Si-M. ©TU/Philipp Arnoldt
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